allwetterliebe

Achtung - #hundecontent

 

 

Hello my Loves <3 

Den heutigen Post, möchte ich gerne dazu nutzen, euch meine Allwetterliebe aus einem Stepper von Nordlicht Stoffe zu zeigen und euch außerdem von der Problematik unseres neues Mitbewohners zu berichten.

Mitte dezember haben wir "Bruno" adoptiert. ein 6 monate alter Rüde, aus dem Tierheim (ursprünglich aus Griechenland). Bruno ist ein "Bracke-mix.... einfacher gesagt ein großer, schlanker (Jagt-) Hund. 

Nach langen Gesprächen im Tierheim, stellte es sich heraus, dass er perfekt zu uns passen würde. Priorität eins unsererseits war, dass er gut mit Kindern kann und auch beim Tumult, welcher nun mal herscht, wenn wilde Jungs durchs haus rennen, ruhig und entspannt bleibt! Auch sonst machte er einen entspannten und aufgeschlossenen Eindruck. er war neugierig, aber vorsichtig. nicht zu ungestüm... eiegentlich genau das, was wir suchten. 

Mir war von vorneherein klar, dass dieser hund einfach vieles noch nicht kannte. Den kompletten Start seines Lebens, hatte er in "gefangenschaft" verbracht und keiner hatte mit ihm ganz normale alltagssituationen durchlebt. Auch stubenrein war er nicht und zu sachen wie Auto fahren, allein bleiben usw konnte man uns kaum auskunft geben, da er eben noch nie in einem richtigen zu hause gelebt hatte.

Da ich aber von zu hause aus arbeite, und relativ viel Zeit (und Ruhe) aufbringen kann, haben wir uns dazu entschieden ihn bei uns aufzunehmen.

 

ZUhause angekommen, waren wir begeistert. er machte schnell fortschritte, lernte schnell, war zu hause die ruhe selbst! Es konnte noch wo wild und laut zugehen, bruno blieb immer recht entspannt :) Das Auto fahren bereitet ihm zunächst etwas angst, aber auch das wurde von Fahrt zu fahrt besser und ich bin mir sicher, dass wir auch hier bald einen entspannten beifahrer haben werden.


 

Die erste Zeit wich ich unseren Freund nicht von der Seite (oder er mir nicht). Wir machten alles zusammen und strukturierten uns um, um ihn nicht direkt allein lassen zu müssen.... schließlich wollten wir ihm die Zeit geben um anzukommen und sicherheit zu finden. 

Irgendwann fing ich an, zu üben kurz den Raum zu verlassen.... alles in wirklich kleinen schritten. Schnell machte sich bemerkbar, dass er nicht entspannt liegen blieb. Er stand hilfesuchend auf und versuchte hinterher zu kommen. wir übten Tag ein Tag aus und manchmal war es tatsächlich möglich ins Arbeitszimmer zu verschwinden, währenddessen er nach ein paar Minuten jammern, sich auf seinen platz verzog und schlief. Über die nächsten Wochen blieb ich stetig dran. Ich fuhr kurz zum Kindergarten Mini abholen oder kaufte kurz 2-3 Sachen ein. alles im überschaubaren Zeitraum. Nur war das heimkommen, meist mit einer bösen Überaschung verbunden. Er klaute Sachen und machte sie kaputt. sobald ich ging, jaulte er, suchte sich dann ein opfer und zerstörte dieses....

ich traute mich gar nicht mehr ihn alleine zu lassen und organisierte mich komplett um. Immer wieder übten wir ihn kurz allein zu lassen, aber das kaputtmachen blieb. nachdem wir alles aus greifbarer Nähe wegräumten, sprank er sogar an Küche und Tisch hoch um sich von dort etwas zu holen :(.

Gestren war ich erstmalig in der Situation ihn allein lassen zu müssen.... 

ich räumte also unseren Flur leer (nagut fast) und packte seine Hundebox, die hatten wir inzwischen nämlich auch gekauft, in den Flur. Da wir noch nicht die gelegenheit hatten, mit der Box richtig zu trainieren und da diese "nur" aus Stoff war, traute ich mich nicht ein darin "einzusperren". entweder wäre die box kaputt gewesen, oder zumindest wäre der hund total verängstigt und wäre warscheinlich nur noch wiederwillig herein gegangen...  Als ich nach einer guten Stunde wieder kam, sah ich das ich eben doch nicht alles weggeräumt hatte :(. auf dem flurschrank lagen noch zwei blockkerzen.... auf der treppe ganz oben eine Zeitung und auf der fensterbank (welche fast auf brusthöhe ist) hatte ich eine palette Eiere gestellt, in der Annahem, dass er da nie drangehen würde. Falsch gedacht.... alles zusammen, gab eine riesensauerei. Zudem hatte er auch gemerkt, dass wenn man wie wild an Türen springt und passend die Klinke trifft, die Tür sich automatisch öffnet und so Küch und Wohnzimmer wieder frei begehbar sidn. Bisauf dass er dort etwas umdekoriert hatte, war aber nicht schlimmeres passiert.

 

Oh man.... hört ihr meine verzweiflung hinaus? Bruno ist nun fast 2 Monate bei uns und ich bin bisher nicht in der Lage mit einem guten Gefühl auch nur kurz das haus zu verlassen. Momentan sitze ich mit Lap top auf dem Boden vor der Hundebox, in der er gerade liegt (geschlossen) und wir üben, dass sie box ein wundervoller ruckzugsort ist und eine geschlossenen Box "ruhe" heißt und nicht aufregung oder panik.

Ganz schön antsrengend. mittlerweile haben wir uns auch entscheiden einen hundetrainer mit ins boot zu holen, der zu uns nach haus kommt und sich die situation mal vor Ort anschauen kann.... vIelleicht kann dieser , die Situation besser einschätzen und uns sagen, was bruno brauch....

 

Vielleicht hat jemand von euch eine ähnliche situation schonmal durchlebt?

PS. der hund ist eigentlich recht gut ausgelastet...körperlich und geistig. daran wird es wohl ehr nicht liegen.


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ach... da war ja noch was genähtes :-P Schnitt:

ALLWETTERLIEBE von mir

Stoff: Stepper von Nordlicht stoffe

Schnalle: von Stoff&Stil

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