Zuckerfrei 1

Die Zuckerfrei Challenge

Über Gewichts- und Stimmungsschwankungen,

genereller Antriebslosigkeit und Unzufriedenheit

und über die kleine weiße Droge, die mein Leben beeinflusst...

 

Das Zucker nicht wirklich gesund ist und uns auch nicht schlanker werden lässt, weiß jeder.....

Dennoch konsumieren wir in täglich! Im Schnitt etwa 40 würfelzucker am Tag (erschreckend, oder?). Das ganze geschieht zum Teil ganz bewusst in Form von Softdrinks, Joghurts, Keksen und anderen Leckerein. Viel schlimmer ist jedoch die Menge Zucker, die wir ganz unbewusst zu uns nehmen. Wusstest du zum beispiel das sich Zucker in Pizza, Soßenbinder, Gewürzgurken und Senf versteckt?

Das heißt, dass wir einen großteil unserer 40 Stück Würfelzucker ganz unbewusst zu uns nehmen. 

 

und nicht nur das.....

Zucker ist eindeutig ein Suchtmittel. Ich weiß, dass jetzt einige Aufschreien werden und das Gegenteil behaupten.

Damit kann ich leben und es ist auch ok für mich... jeder hat seine eigene Meinung. Nichts desto trotz werde ich es hier weiterhin als Suchtmittel betiteln. Ich versuche mal ganz kurz und knapp zu erklären, wie unser Gehirn im Bezug auf Zucker agiert.

Zucker vermittelt dem Gehirn ein gutes Gefühl. Es dient als Belohnung und lässt es Freudensprünge machen. Sehen wir zum Beispiel ein Stück Schokolade, stellen uns vor es auszupacken und zu essen, verbinden wir das ganze direkt mit einem sehr positiven Gefühl.

Unsere Verknüpfung zwischen sogenannten "Leckereien" und unserem Gehirn ist also "Yaaayyy - GEIL - her damit".

Unser Verstand hingegen, weiß genau dass Zucker nicht gut für uns ist und das ein übermäßiger Verzehr nicht nur gesundheitsgefährdend ist, sondern uns auch zunehmend lässt. Das Problem - unser Gehirn möchte ist wie ein kleines Kind!

 

unser Gehirn möchte schnelle, einfache Belohnung! ZUCKER!

unser gehirn hat kein Interesse an Spätfolgen

 

 

 

Mhmmm..... Verständlich?

Jetzt zu dem Suchtmittel. ich selbst habe am eigenen Leib im letzten Jahr gemerkt, dass Zucker in irgend einer Form süchtig machen kan. Natürlich ist hier der ein oder andere anfälliger als andere. Ähnlich wie beim Rauchen oder anderen Suchtmitteln.

Auf das Thema, wie Zucker im Körper arbeitet und wie man auf den Zucker reagiert könnte man jetzt ewig schreiben. Da ich aber keine Fachfrau in diesem bereich bin, möchte ich gar nicht auf medizinische Fakten abdriften, sondern euch etwas über den Zucker und mich erzählen.

Ich war schon immer recht anfällig was Zucker anging.... 

Bei mir gibt es ein ganz oder gar nicht. Eine halbe Tafel Schokolade zu essen und diese danach wieder wegzulegen - umdenkbar! 

Da ich immer sehr viel Sport gemacht habe, konnte ich aber einiges an ungesundem Zeug verzehren ohne das es direkt auf meinen Hüften landete. Im letzten Jahr lief das ganz allerdings aus dem Ruder....

 

 


 

Im Jahr 2017 hatte ich Gewichtsschwankungen von knapp 15 kg.

Ich wechselte ständig zwischen Diäten und regelrechten Fressanfällen in denen in locker 7000 kcal essen konnte und trotzdem nicht "satt" wurde. Mein Suchtmittel war Zucker!

immer wieder versuchte ich meinen Zuvkerkonsum zu reduzieren und wie alle anderen Menschen auch, nur ab und an Süßes zu essen. Eben ein gesundes Mittelmaß zu finden.... was soll ich sagen - geht nicht! und auf die ewigen Crash Diäten um die Schoko-Kilos wieder loszuwerden hatte ich keine Lust mehr. Generell hatte ich einfach keine Lust mehr das Thema ESSEN so in den Fokus zu stellen.

Denn Mädels.... ganz ehrlich - es gibt wichtigeres!

 

Im August 2017 sah ich dann den Film "voll veruckert - that sugar film" der mich einfach packte.

Auch hier gehen die Meinungen völlig auseinander.... ja der Film ist nicht voller wissenschaftler und wissenschaftlicher Thesen. Ich möchte auch gar nicht werten, wie gut der Film ist oder ben nicht. Was ich sagen kann.... ich war völlig erschrocken und habe plötzlich sooo viele zusammenhänge zu meinem leben gesehen. von daher.... absolute Empfehlung!

seidher beschäftigte ich mich ab und an mit dem Thema ohne es aber schlussendlich umzusetzen. Im Dezember kaufte ich mir dann das Buch "Endlich zuckerfrei" von Anastasia Zampounidis. Nach dem Buch beschloss ich mich passend zum Jahreswechsel auf das Experiment einzulassen. zum 01.01.2018 startete mein erster Zuckerfreie Versuch! Durchgehalten habe ich das ganze knapp 4 wochen.... warum nicht länger? kann ich euch eigentlich gar nicht sagen.... eingeknickt, nicht weiter gemacht - war halt so!

ganz klar habe ich aber im hinterkopf, dass es mir in dieser zeit SEHR SEHR GUT ging!

 

 

 

 

DIE CHALLENGE

Anfang April kam das thema plötzlich wieder auf.... warum hast du es damals eigentlich nicht weiter durchgezogen? ich entschloss mich, mich auf eine ganz persönliche 26 Tage Challenge einzulassen.

 

26 Tage keinen industriellen zucker - Fruchtzucker ist erlaubt!

 

Heute bin ich an tag 9 und kann sagen, dass das ganze definitiv eine super entschediung war! ich vermisse nichts, fühl mich besser, die Kilos purzeln langsam und ich bin einfach unheimlich stolz auf mich! 

Wenn ihr lust habt, begleitet ich das Projekt gerne weiterhin für euch und würde nach den 26 tagen noch einen Blogpost zum thema schreiben!? Habt ihr Lust?

 

 

Kommen wir mal zu den Bildern....

was haben die eigentlich mit zuckerfrei zu tun?

Na dass ist das erste mal seit ganz ganz langer zeit, dass man mich in einem wirklich körpernahen Oberteil sieht. Schon jetzt nach 9 tagen, fühle ich mich einfach schon viel wohler in meiner haut und habe mir eine ganz andere "KLEIDERLIEBE" genäht. hierzu habe ich das Schnittmuster ab der taille einfach verlängert (mit Hilfe eines Basic Schnittmusters, eines Langarmshirts) und mit eine "Oberteilliebe" (so nenn ich sie mal) genäht <3

 

Den wundervollen jersey habe ich von Astrokatze zum Designvernähen zur Verfügung gestellt bekommen und bin ganz begeisert von der Qualität und dem tollen Design!!!

 

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Was Trägt sie da?

 

Oberteil : verlängerte KLEIDERLIEBE aus Jersey von Astrokatze

Hose: H&M

Kette: HEMA

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Kommentare: 4
  • #1

    Kora (Freitag, 13 April 2018 20:51)

    Hi!
    Ich hatte vor kurzem auch die Nase voll von all dem Zucker, den man so tagtäglich in sich rein stopft. Mir ging es auch nicht gut. Schlechter Nachtschlaf. Heißhunger auf alles, aber nie ne Idee zu nem leckeren Essen. Und dann immer im Hinterkopf dieser ständige Schrei nach SCHOKOLADE. Grausam. Seit 10 Tagen bin ich zuckerreduziert bis zuckerfrei. Und mir geht es prima, fantastisch, sensationell. Ich für meinen Teil werde es weiter so durchziehen, denn es tut mir gut.
    Ich wünsche dir weiterhin viele tolle zuckerfreie Tage.
    Liebe Grüße.
    Kora

  • #2

    Ina (Freitag, 13 April 2018 21:09)

    Manchmal ist es spannend wie sich Themen wieder finden. Ich lese gerade auch das Buch von Anastasia und werde mir genau die Challenge setzen. Aber ich brauche noch ein bisschen Vorbereitung. Schreib auf jeden Fall nach den 26 Tagen. Ich bin gespannt und inspiriert.
    Ubd

  • #3

    Sonja (Samstag, 14 April 2018 07:17)

    Hey Johanna,
    Sehr schön geschrieben, man findet sich selbst auch immer wieder in Deinem Text. Ich würde gerne wissen, wie es Dir nach 26 Tagen geht. Bisher habe ich immer nur 1 Woche geschafft, bin jetzt aber durch Dich wieder neu motiviert. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

  • #4

    Meli (Sonntag, 29 April 2018 07:46)

    Schön geschrieben, auch wenn ich es immer komisch finde wenn die Leute von Zuckerfrei reden, denn das trifft in keiner Weise zu. Kohlenhydrate sind auch Zucker nur eben Mehrfachzucker der gesund ist. Je kürzer die Zuckerverbindung desto schneller geht sie ins Blut und das ist der Zucker der aufputscht und uns süchtig macht.. ☺️
    ich würde einen Bericht nach deiner Challenge auf jeden Fall interessant finden. Denn obwohl ich viel über das Thema Zucker weiß (da mein Freund Diabetis1 hat) schaffe ich es selbst nicht den raffinierten Zucker weg zu lassen.. aber da sind noch ein paar Kilos von der Schwangerschaft die einfach nicht verschwinden wollen.. aber vllt wäre so ein Monat ja Planbar/umsetzbar